Motorräder, Enduros... und Fun!

Was ist eine überhaupt Funduro? Eine Bezeichnung für ein Motorbike lautet die Antwort. Die Bezeichnung für die straßentauglichere Variante der Enduro setzt sich zusammen aus „Fun“ und „Enduro“. Mit einer Funduro ist Fahrspaß sowohl auf ebenen Straßen als auch im Gelände garantiert.

Die Bezeichnung „Funduro“ stammt ursprünglichen von BMW und wurde mit der legendären BMW F 650 eingeführt. Das Einzylinder-Modell wird zwar mittlerweile nicht mehr hergestellt, gilt aber unter den Funduro-Anhängern  nach wie vor als Kultobjekt.  Ein Nachfolge-Modell, die BMW F 650 S, gibt es zwar, die ist aber nicht mehr klassisch einzylindrig, sondern fährt mit zwei Zylindern.

Funduros gibt es nicht nur von BMW, auch andere Hersteller haben sich an dem Spaßmobil versucht. Hierzu zählen die Honda Dominator, die Gilera Nordwest und die Aprilia Pegaso.

Funduro vs. Supermoto

Heute werden Funduros gemeinhin als Funbike bezeichnet. Mitte der 80er Jahre setzte sich der Trend aus Frankreich durch, Enduros straßentauglicher zu machen, indem man sie mit Straßenfelgen, Straßenreifen und Straßenfahrwerke ausrüstete. Die Funduros waren eine Weiterentwicklung dieses Trends. Bei den Funduros behielt man nur noch den Rahmen und den Motor bei, alle anderen Teile entwickelte man neu.

Eine weitere Gattung der Motorräder hat sich mittlerweile etabliert – die Supermotos oder Supermotards. Supermotos sind eine Weiterentwicklung der Funduros. Meist handelt es sich hierbei um Einzylinder-Bikes, die sowohl für die Straße als auch auf dem Gelände tauglich sind. Supermotos kommen ursprünglich aus dem us-amerikanischen Trendsport Supermoto-Sport.